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Archive for Januar 2011

Mündlich geprüft

Soeben heldenhaft die mündliche Prüfung im Modul Englisch 3 hinter mich gebracht. Ich behaupte von mir selbst, dass ich recht flüssig gesprochen habe, gut vorgetragen und auch die paar komplizierten Sachverhalte ordentlich erklären konnte.

Ich hoffe mal, die wenigen Nachfragen des Professors bedeuten was gutes – er wirkte zwar ernsthaft interessiert an meinem Thema, schien aber die Unterscheidung zwischen einzelnen Begriffen nicht so recht zu verstehen (konkret ging es um „Subway Station“ und „Station“ bei einer Station, die sowohl Subway als auch Suburban bedient).

2 Minuten Aufbau, 20 Minuten Vortrag, 5 Minuten Fragen, 2 Minuten Abbauen: Mit 29 Minuten habe ich sogar etwas Zeit rausgeholt (der Prüfling vor mir hatte 10 Minuten überzogen, die Sau).

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Das Suffix -gate steht für

  • Skandal (abgeleitet von der Watergate-Affäre)
Wikipedia

 

Wieso muss heutzutage alles unbedingt mit -gate enden?

Der Watergate-Skandal wurde nach einem Gebäude benannt, das ein zentraler Ort des gesamten Skandals war. Wieso muss seitdem alles, was in irgendeiner Form ungewöhnlich ist, mit -gate enden? Das wertet diese Sachen doch nur ab (Beispielsweise „Cablegate“, viele Enthüllungen, die amerikanische Diplomatie an vielen Orten beeinflussend. Und diese große Sache bekommt keine eigene Bezeichnung?) oder macht sie unseriös („Bloggergate“, oh nein, man hat Menschen dafür bezahlt, dass sie Werbung betreiben. Das macht Journalismus auch. wenn die Blogger als Journalisten akzeptiert werden wollen, sollen sie sich gefälligst nicht so anstellen! Dieses Affärchen wertet alle Affären, die blöderweise auf -gate enden, ab.).

Dieses Suffix wird nicht nur im deutschen Sprachgebrauch verwendet (der ja ohnehin oftmals unkreativ ist). In der englischen Wikipedia gibt es sogar eine Liste von Skandalen, die auf -gate enden. Wo ist die Kreativität?

Selbst wenn man  unkreativ ist: „Cablegate“ hätten auch einfach „The Cables“ oder nur „Cables“ sein können. Ich bezweifle, dass die Massen, die die Tragweite dieser Enthüllungen verstehen, nicht auch ohne -gate mitbekommen, dass das ein Skandal ist. Und der Rest… hat genug Spaß mit dem Seite 1-Girl.

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Danke, VOB/C

Ich durfte heute das erste Mal das gelernte Wissen aus dem Studium praktisch einsetzen: Der Maler bestand darauf, dass Öffnungen bis 4 m² übermessen würden. Das stimmt natürlich nicht, wie ich ihm anhand eines Auszugs aus der DIN 18363 (Maler- und Lackierarbeiten, 5.2.1.1) auch zeigen konnte: Es sind (spätestens seit 2006) 2,5 m², sowohl bei Öffnungen wie Türen und Fenstern, als auch bei Nischen, z.B. für Heizungen. Jetzt bekommt er ca. 600 Euro weniger.

Selbst schuld, wenn er unbedingt nach VOB arbeiten will.

(Die Laibungen hat er dann übrigens gar nicht abgemessen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ein schlechtes Gewissen haben soll, weil ich ihm das nicht gesagt habe…)

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Outlook hat die blöde Eigenschaft, Antworten auf E-Mails abhängig von der Original-E-mail einzustellen. Beim Umformen in Nur-Text geht dann die Abgrenzung zur Originalnachricht verloren, Einrückungen finden nicht statt. Das kann man alles ausstellen, ist aber umständlich:

Originaltext bei Nur-Text-Antworten einrücken und > oder anderes Präfix beifügen

Das geht noch relativ einfach:
Extras>Optionen>Reiter Einstellungen>Button E-Mail-Optionen>In der unteren Hälfte des Fensters kann man die Einstellungen treffen.

Neue E-Mails immer im Nur-Text-Format verfassen

Das ist auch noch recht einfach:
Extras>Optionen>Reiter E-Mail-Format>Ganz oben bei „Verfassen im Nachrichtenformat“ Nur-Text auswählen.

Leider werden Antworten jetzt immer noch ab und zu im HTML- oder gar Rich Text-Format verfasst. Das liegt daran, dass Outlook das abhängig von der Originalnachricht macht. Das kann man entweder Empfängerabhängig umstellen oder allgemein indem man die HTML-Anzeige ganz ausstellt.

Empfängerabhängig HTML-Mails ausschalten

Im Adressbuch muss der entsprechende Kontakt geöffnet werden, auf jede Mail-Adresse muss dann ein Doppelklick ausgeführt werden. Im sich öffnenden Fenster kann dann unter „Internetformat“ Nur-Text ausgewählt werden.

HTML-Anzeige ganz abschalten

Wenn die HTML-Anzeige abgeschaltet wird, werden die Antworten natürlich nicht im HTML-Format geschrieben. Die Frage ist, ob man das möchte. Ich für meinen Teil halte nichts von Farben und Formatierungen in Mails, die Wichtigkeit sollte sich aus dem Text ergeben. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer HTML (und RTF) also abschalten möchte:
Extras>Vertrauenseinstellungscenter>Seite E-Mail-Sicherheit>Dritter von vier Punkten: Nur-Text lesen. Dort dann den/die passenden Haken setzen.

Nun möchte man eventuell einzelne Mails doch als HTML anzeigen, weil… keine Ahnung. Dazu reicht die Anzeige der Mail (auch Vorschau) und ein Klick auf den blauen Balken „Diese Nachricht wurde zum Nur-Text-Format konvertiert.“ unter dem Betreff und Absender.

 

hth

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Oh life!

Vorgestern hab ich via StumbleUpon den Dienst Ohlife gefunden. Hier bekommt man ein mal am Tag ne Mail und soll darauf antworten und erzählen, was man den Tag so gemacht hat.

Meiner Meinung nach ne tolle Idee, ich hab mich gleich mal angemeldet, werde aber wohl eher versuchen, hier ab und an was reinzuschreiben. Inzwischen sollte ich ja auch genug zu tun haben, da sich seit dem vorletzten Post am 13. Juni doch so einige Sachen getan haben. Bei den Pfadfindern bin ich zwar immer noch ein Rädchen, dafür eins, das ein paar Verpflichtungen mehr hat. An der FH wird’s nach dem Bergfest, das im März ansteht, immer spannender, dann ist da noch der Kirchentag und dann, natürlich noch so ein paar spannende Dinge im Privatleben…

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Opera 11.00

Opera ist einfach geil.

Das konnte man zumindest bis vor kurzem sagen. Dann kam Version 11.00.

foobar2000 benutze ich unter anderem, weil es so wunderbar anpassbar ist (und in Version 1.1.2 b4 auch nicht mehr wegen Problemen mit der Bibliothek abstürzt).
Outlook kann ich auch mehr oder weniger auf meine Bedürfnisse anpassen.
Mit Trillian habe ich erstaunliche Dinge getan.

Opera habe ich also folglich auch auf mich angepasst. Das ist ja auch eine der herausragenden Eigenschaften dieses Programms.

Seit Version 11.00

  • funktionieren Mausgesten nicht mehr so wie sie sollen
  • funktionieren einzelne Tastaturkürzel nicht mehr
  • werden einzelne eingebundenen Inhalte (Flash) nicht mehr angezeigt, wenn sie Teil von Frames sind
  • haben hochskalierte Bilder (Zoom) vertikale Striche (gut, das war schon vorher so)
  • wird eine blöde Leiste links neben den Feeds angezeigt, die einfach keinen nachvollziehbaren Sinn hat
  • frisst Opera bis zu einem Gigabyte Arbeitsspeicher. Das muss man sich mal vorstellen. Auf einer 2GB-Maschine.
  • stürzt Opera ohne nachvollziehbaren Grund einfach mal ab.

Dazu kommt, dass immer mehr Webseiten Opera für nicht kompatibel halten. Und inzwischen bin ich versucht, denen das auch zu glauben.

Ich überlege tatsächlich, zu Firefox zu wechseln und mich sinnlos mit irgendwelchen Add-ins (oder wie die heißen) zuzuschütten um wenigstens teilweise die Funktion von Opera nachbauen zu können. Das einzige, was mich momentan zurückhält, sind die vielen Passwörter, die ich über die letzten sechs Jahre in Opera gespeichert habe.

 

Update: Ha, die Passwörter kann man anscheinend doch auslesen. Mit dem Opera Password Recovery Tool kann man auf die wand.dat oder direkt das ganze Profil zugreifen. Ich hab die mal rausgelesen. Das ist ein wenig tricky, weil der Pfad zum Profil bei der Profilsuche nicht angezeigt wird, daher hier meine Schritte:

  1. Unter opera:about das Profilverzeichnis herausgefunden und den Pfad kopiert
  2. Im Explorer den Pfad geöffnet
  3. wand.dat auf den Desktop kopiert
  4. Das OpenPassword Recovery Tool geöffnet und Passwörter entschlüsselt.
    Das Programm erlaubt ein Speichern und auch Markieren nicht ohne weiteres. Daher:
    Am Anfang des Textfeldes etwas Text markieren, dann ganz nach unten scrollen und mit Shift aufs Ende des Textes klicken. Jetzt kann kopiert werden.
  5. Text kopieren und in einen Editor eigener Wahl (z.B. Notepad++) einfügen. Die Daten von unnötigem Kram befreien und fertig.

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