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Archive for the ‘EDV’ Category

Outlook hat die blöde Eigenschaft, Antworten auf E-Mails abhängig von der Original-E-mail einzustellen. Beim Umformen in Nur-Text geht dann die Abgrenzung zur Originalnachricht verloren, Einrückungen finden nicht statt. Das kann man alles ausstellen, ist aber umständlich:

Originaltext bei Nur-Text-Antworten einrücken und > oder anderes Präfix beifügen

Das geht noch relativ einfach:
Extras>Optionen>Reiter Einstellungen>Button E-Mail-Optionen>In der unteren Hälfte des Fensters kann man die Einstellungen treffen.

Neue E-Mails immer im Nur-Text-Format verfassen

Das ist auch noch recht einfach:
Extras>Optionen>Reiter E-Mail-Format>Ganz oben bei „Verfassen im Nachrichtenformat“ Nur-Text auswählen.

Leider werden Antworten jetzt immer noch ab und zu im HTML- oder gar Rich Text-Format verfasst. Das liegt daran, dass Outlook das abhängig von der Originalnachricht macht. Das kann man entweder Empfängerabhängig umstellen oder allgemein indem man die HTML-Anzeige ganz ausstellt.

Empfängerabhängig HTML-Mails ausschalten

Im Adressbuch muss der entsprechende Kontakt geöffnet werden, auf jede Mail-Adresse muss dann ein Doppelklick ausgeführt werden. Im sich öffnenden Fenster kann dann unter „Internetformat“ Nur-Text ausgewählt werden.

HTML-Anzeige ganz abschalten

Wenn die HTML-Anzeige abgeschaltet wird, werden die Antworten natürlich nicht im HTML-Format geschrieben. Die Frage ist, ob man das möchte. Ich für meinen Teil halte nichts von Farben und Formatierungen in Mails, die Wichtigkeit sollte sich aus dem Text ergeben. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer HTML (und RTF) also abschalten möchte:
Extras>Vertrauenseinstellungscenter>Seite E-Mail-Sicherheit>Dritter von vier Punkten: Nur-Text lesen. Dort dann den/die passenden Haken setzen.

Nun möchte man eventuell einzelne Mails doch als HTML anzeigen, weil… keine Ahnung. Dazu reicht die Anzeige der Mail (auch Vorschau) und ein Klick auf den blauen Balken „Diese Nachricht wurde zum Nur-Text-Format konvertiert.“ unter dem Betreff und Absender.

 

hth

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Opera 11.00

Opera ist einfach geil.

Das konnte man zumindest bis vor kurzem sagen. Dann kam Version 11.00.

foobar2000 benutze ich unter anderem, weil es so wunderbar anpassbar ist (und in Version 1.1.2 b4 auch nicht mehr wegen Problemen mit der Bibliothek abstürzt).
Outlook kann ich auch mehr oder weniger auf meine Bedürfnisse anpassen.
Mit Trillian habe ich erstaunliche Dinge getan.

Opera habe ich also folglich auch auf mich angepasst. Das ist ja auch eine der herausragenden Eigenschaften dieses Programms.

Seit Version 11.00

  • funktionieren Mausgesten nicht mehr so wie sie sollen
  • funktionieren einzelne Tastaturkürzel nicht mehr
  • werden einzelne eingebundenen Inhalte (Flash) nicht mehr angezeigt, wenn sie Teil von Frames sind
  • haben hochskalierte Bilder (Zoom) vertikale Striche (gut, das war schon vorher so)
  • wird eine blöde Leiste links neben den Feeds angezeigt, die einfach keinen nachvollziehbaren Sinn hat
  • frisst Opera bis zu einem Gigabyte Arbeitsspeicher. Das muss man sich mal vorstellen. Auf einer 2GB-Maschine.
  • stürzt Opera ohne nachvollziehbaren Grund einfach mal ab.

Dazu kommt, dass immer mehr Webseiten Opera für nicht kompatibel halten. Und inzwischen bin ich versucht, denen das auch zu glauben.

Ich überlege tatsächlich, zu Firefox zu wechseln und mich sinnlos mit irgendwelchen Add-ins (oder wie die heißen) zuzuschütten um wenigstens teilweise die Funktion von Opera nachbauen zu können. Das einzige, was mich momentan zurückhält, sind die vielen Passwörter, die ich über die letzten sechs Jahre in Opera gespeichert habe.

 

Update: Ha, die Passwörter kann man anscheinend doch auslesen. Mit dem Opera Password Recovery Tool kann man auf die wand.dat oder direkt das ganze Profil zugreifen. Ich hab die mal rausgelesen. Das ist ein wenig tricky, weil der Pfad zum Profil bei der Profilsuche nicht angezeigt wird, daher hier meine Schritte:

  1. Unter opera:about das Profilverzeichnis herausgefunden und den Pfad kopiert
  2. Im Explorer den Pfad geöffnet
  3. wand.dat auf den Desktop kopiert
  4. Das OpenPassword Recovery Tool geöffnet und Passwörter entschlüsselt.
    Das Programm erlaubt ein Speichern und auch Markieren nicht ohne weiteres. Daher:
    Am Anfang des Textfeldes etwas Text markieren, dann ganz nach unten scrollen und mit Shift aufs Ende des Textes klicken. Jetzt kann kopiert werden.
  5. Text kopieren und in einen Editor eigener Wahl (z.B. Notepad++) einfügen. Die Daten von unnötigem Kram befreien und fertig.

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Bei mir lief die letzte Zeit die Suche nicht richtig.

Nach dem Update auf Opera 10.50 funktionierte die automatische Servernamenvervollständigung nicht mehr (wenn ich btjunkie eingetippt habe, kam  nicht http://www.btjunkie.com sondern die Google-Suche nach btjunkie). Workaround: Einfach in der search.ini (bei mir unter %appdata%\Opera\opera zu finden) die Standardsuchmaschine löschen, dann geht’s wieder.

Seit dem liefen aber die Google-Suche nicht mehr mit Umlauten. Das Problem hatte ich vorher schon auf leo, youtube und openthesaurus.

Einfache Lösung: Als Kodierung einfach mal – statt iso-8859-15 – utf-8 verwenden. Das ganze speichern wen Opera gerade mal nicht läuft und gut.

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Plugins unter Opera sperren.

Mit dem Opera Turbo kam etwas Neues zu Opera 10.00 dazu: Die Funktion des On Demand Plugins. So werden Plugins hier nur nach einem Klick auf sie aktiviert.

Die Funktionalität ist in etwa mit der Firefox-Extension „Flashblock“ vergleichbar.

Der Sinn des Plugins ist eigentlich, Traffic zu sparen. Allerdings hilft die Funktion mir zum Beispiel, nervende Musik auf Seiten gar nicht erst abzuspielen. Auf Handelsblatt.de fangen die doofen Videos in den Artikeln komischerweise von alleine an zu spielen – das ist damit auch kein Problem mehr.

Auf dude09 – On Demand Plugin & Opera Turbo gibt zwei Links zur Einbindung eines passenden Buttons in die Opera GUI.

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Feuchte Träume

Mein erster Rechner* war ein 3/86er in einem Compaq-Gehäuse. Immerhin 120 MB Festplatte und 8 MB RAM. Ein feuchter Traum waren damals nicht noch tollere Rechner sondern, die Farbe der Kommandozeile zu ändern… und später natürlich Windows 95. Nix mit Hardware. Die einzige Steckkarte war die Fritz!-Card.

Heute lese ich bei Heise, dass sogar ATi-Grafikkarten inzwischen 2 Gigabyte und mehr haben…

Und ich frage mich: Braucht man wirklich Grafikkarten, die so viel Leistung  bringen? Anscheinend ja. Und wenn es nur fürs GPU-Computing ist…

* „oh ja, aber meiner hatte noch weniger Leistung“ sagen dann einige…

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NTFS Junction vs. Verknüpfung

Jedes Windows mit NT-Architektur* unterstützt das Dateisystem NTFS, bei kompletten Neuinstallationen ist es der Standard. Windows kennt schon ewig (kenne es nicht ohne) Verknüpfungen:

Verknüpfungen sind Dateien, die beim Öffnen andere Dateien oder Ordner an ihren Orten öffnen. Ein Doppelklick auf das Desktop-Symbol eines beliebigen Programms (Outlook z.B.) öffnet die Datei c:\program files\microsoft office\Office12\Outlook.exe.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Man muss nicht jedes Programm in ihren Ordnern suchen. Jedes Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche kann das und mit Sicherheit auch einige ohne.

Das Dateisystem NTFS kann neben einer nativen Verschlüsselung und Kompressionsalgorithmen auch so genannte symbolische Links oder Junctions:

Diese Junctions machen allgemein dasselbe wie Verknüpfungen. Zusätzlich dazu erscheint die Junction für einen Ordner aber tatsächlich als Ordner. Was ist der Vorteil davon?
Die Junction wird im Verzeichnisbaum agezeigt, sie kann direkt durchsucht werden. So muss ich mich zB nicht erst durch den Ordnerwust kämpfen um in C:\Users\benutzer\AppData\Local\Opera\Opera\temporary_downloads\ zu kommen, sondern kann mir eine Junction auf das Verzeichnis auf den Desktop legen. Junctions werden, da sie als Ordner wahrgenommen werden, von Programmen auch als Ordner verwendet. Das kann zum Beispiel beim Durchsuchen von mehreren Ordnern (z. B. von Bibliotheken ohne das Bibliothek-Feature von Windows 7) nett sein.

Junctions können also manchmal praktisch sein, besonders bei Verweisen auf Ordner. Ich habe keine Ahnung, wieso Windows das bei Ordnern nicht sofort macht, das Erstellen ist jedenfalls nicht so einfach per Drag&Drop zu machen. Entweder man installiert sich ein Programm wie NTFS Link ( http://elsdoerfer.name/=ntfslink ) oder man macht es (wie ich) per Kommandozeile mit dem Programm mklink:

MKLINK [[/D] | [/J]] Verknüpfung Ziel
/D erstellt eine Verknüpfung
/J erstellt eine Junction
[den Hardlink hab ich mal rausgelassen]
Verknüpfung ist die neue Verknüpfug/Junction
Ziel ist das Ziel auf das die Verknpüfung zeigen soll.

Ich habe mir zum Beispiel meinen allgemeinen Studiums-Ordner und den zu zwei aktuellen Hausarbeiten auf den Desktop gelegt.

* dazu gehören auch 2000, XP, Vista und 7

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Ohne Überprüfung fortsetzen

„Wechseldatenträger (G:) überprüfen und reparieren…“ hab ich immer mal wieder bei meinen USB-Sticks beim Einlesen unter Win Vista und 7 lesen müssen.

Das liegt angeblich am Dateisystem und daran, dass Windows beim Einstecken des Sticks ein Dirty Bit setzt. Das sagt Windows dann, dass eine Überprüfung des Dateisystems angebracht ist.

Die Dateisysteme sind standardmäßig FAT oder FAT32, die Probleme mit der Datenkonsistenz haben können, wenn man sie während eines Schreibvorgangs abzieht. Windows entfernt das Dirty Bit beim Abmelden des Sticks.

Die Lösung für das Problem besteht angeblich in einem anderen Dateisystem, nämlich zB NTFS. Das wird von jedem Windows NT-System (NT 3.x, NT 4, 2000, XP, Vista, 7 und alle Serverversionen) unterstützt, von Linux inzwischen auch und Macs können das anscheinend auch nutzen. Es bietet einige Vorteile. Zum Beispiel kann man Daten komprimieren ohne ein Extra-Format wie zip oder rar nutzen zu müssen, Daten verschlüsseln und natürlich werden Dateien erst als geschrieben markiert wenn sie fertiggeschrieben sind. Das mindert Probleme mit der Konsistenz. Wie das genau funktioniert… wayne?

Das Umformen funktioniert zum Beispiel so:

Stick einlegen
Start>Ausführen: „cmd“ eintippen
Eingabezeile: „convert X: /FS:NTFS /V /X“ eintippen (mit X: als Laufwerkbuchstaben) und warten
Wenn eine Meldung von wegen Dirty Bit kommt, folgendes eintippen: „chkdsk X: /F /R /X“, dann nochmal „convert …“.
Fertig.

 

convert sollte Daten nicht ändern sondern nur umformen. Vorher ein Backup zu erstellen ist jedoch in jedem Fall eine gute Idee!!! Wenn’s geklappt hat, muss man die Daten wenigstens nicht wieder zurückkopieren.

Ich prüfe gerade, ob’s funktioniert.

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